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Perspektive - Frühzeitige Berufsorientierung

Die Schülerinnen und Schüler der Ellen-Key-Schule repräsentieren in ihrer Zusammensetzung die ganze Bandbreite von Schülern der Berliner Schule:

  • lernbehinderte Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf,
  • schuldistanzierte Schüler, die sozial auffällig und durch den Regelunterricht kaum zu erreichen sind,
  • handwerklich begabte Schüler, die lernwillig jedoch selten für eine theoretische Durchdringung der Lerninhalte zu begeistern sind,
  • leistungsorientierte Schüler, die den mittleren Bildungsanschluss und eine qualifizierte Berufsausbildung vor Augen haben,
  • stark bildungsorientierte Schüler, die das Abitur und vielleicht ein Studium anstreben.

Deshalb halten wir es für notwendig, dieser breit gefächerten Schülerklientel eine ebenso breite Palette an Maßnahmen einer frühzeitigen und vertieften Berufsorientierung gegenüber zu stellen. Aus dieser Palette erarbeiten wir sukzessive ein Programm, dem wir bewusst den Namen Perspektive verliehen haben!

Berufsorientierung als Querschnittsaufgabe der gesamten Schule

Die Berufswahlkompetenz auf hohem Niveau sicherzustellen, all unsere Schülerinnen und Schüler beim Übergang ins Berufs- und Arbeitsleben erfolgreich zu begleiten, kann nicht durch das eher randständige Fach Arbeitslehre gewährleistet werden, sondern muss als Querschnittaufgabe der gesamten Schule implementiert werden. Die „Experten“ der Arbeitslehre können hier nur eine Dienstleistungsfunktion für die anderen Fachbereiche übernehmen. So wie es in der Vergangenheit immer hieß: „Jede Unterrichtsstunde muss auch eine Deutschstunde sein!“, so gilt dies heute erst recht für die Berufsorientierung. Als Integrierte Sekundarschule haben wir hier einen strukturellen Vorsprung gegenüber anderen Schulformen: Durch den Wahlpflichtunterricht können wir gezielt auf die besonderen Interessen und Neigungen der Schüler eingehen. Durch den leistungsdifferenzierten Unterricht können wir die Stärken der Schüler besser zur Entfaltung bringen und ihre Schwächen durch gezielte Förderung abbauen. Beide Elemente geben uns die Möglichkeit, in der Berufsorientierung sehr zielgenau zu arbeiten. Dies ist ein Vorsprung, den wir durch eine konsequente Weiterentwicklung unseres Schulprogramms ausbauen wollen und müssen.

Studien- und Berufsorientierung in der SEK II

E-Phase:

Soziales oder Studienorientierendes Praktikum, z.B.

  • Schnupperstudium an der Beuth-Hochschule
  • Praktikum bei Galeria Kaufhof
  • Praktikum im Lehrbauhof

Kursphase:

  • Teilnahme am Assessment
  • Mitarbeit beim Assessment im Jahrgang 9
  • Angebot zur Teilnahme an Messen o. ä. Veranstaltungen
  • regelmäßige individuelle Beratung durch die Arbeitsagentur

Für alle:

Regelmäßige Sprechstunden der Bundesagentur für Arbeit in unserem Hause - Frau Jagelmann