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Die erste Klassenfahrt der Klasse 7.3

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Endlich!   Am 10.6.2013 um 8.00 Uhr kam der erwartete Bus an der Schule an und es ging los auf unsere erste gemeinsame Klassenfahrt an der Ellen-Key- Schule in Richtung Schabernack.

Die Jugendherberge lag ideal, direkt am Ortsausgang von Güstrow, am Wald. Nachdem wie unsere 4-Bettzimmer belegt hatten, ging es auch gleich zu einer Wanderung durch den besagten Wald. Natürlich waren wir als verwöhnte Städter nicht auf eine dortige Begrüßung vorbereitet. Gefühlte Tausende von Mücken schwärmten aus, um uns in ihrem Wald willkommen zu heißen. Nach einer wegen der Mückenstiche fast schlaflosen Nacht wanderten wir am nächsten Morgen in Richtung Güstrow- Stadt, die wir nach einem zweistündigen Marsch erreichten. Dort machten wir eine Stadtralley, die die Jugendherberge sich für uns ausgedacht hatte. In Gruppen erkundeten wir die Geschichte und Gegenwart Güstrows. Die Güstrower halfen uns Sachkundigen Auskünften. Ein hübsches und auffallend sauberes Städtchen mit einem tollen Eiscafe, was einige von uns verleitete, auf einige Antworten zu verzichten und die Zeit lieber mit einem leckeren Eis zu verbringen. Am Nachmittag  wurde am See gebadet. Sehr idyllisch, außerhalb der Stadt und ein total nettes Rettungsschwimmerehepaar, das uns beinahe adoptiert hätte. Kein Wunder, denn wir gaben uns ja auch von unserer besten Seite. Am Abend überraschten uns unsere Klassenleiterinnen mit einer Runde Bowling. Eigentlich super – aber nach diesem anstrengenden Tag waren wir so schwach, dass uns „vieles“ aus den Händen fiel.

Am folgenden Tag wanderten wir auf den Spuren von Ernst Barlach. Nachdem wir ja schon in Güstrow beeindruckende Werke des Künstlers betrachtet hatten, besuchten wir nun das Ernst- Barlach- Museum. Natürlich gingen wir nicht aus diesem Museum, ohne unsere eigenen künstlerischen Fähigkeiten zu demonstrieren. Wir modellierten aus Ton  Skulpturen des Künstlers nach. Leider gelang es nur unserem Emil dem Original nahe zu kommen.

Der nächste Tag war der absolute Höhepunkt. Es ging in den Natur- und Umweltpark, wo wir uns beim Fotografieren von Tiermotiven in dieser wunderbaren Naturkulisse gegenseitig übertrafen. Der spannendste Teil war aber der Kletterpfad über dem Wolfsgehege. Im Streichelzoo , bei den Ziegen wurden sogar unsere coolsten Typen zum Softie. Wenn uns der Regenguss nicht verscheucht hätte, wären wir bestimmt bis zur Schließzeit dort geblieben.

Unseren letzten Tag haben wir bei Sport und Spiel im Gelände der Jugendherberge verbracht. Jedoch wagten wir uns noch ein zweites Mal in den Wald, um Holz für ein Lagerfeuer zu sammeln. Zähneknirschend ertrugen wir erneut die Mückenangriffe. Leider war unsere Opferbereitschaft umsonst. Am Abend zog eine Regenfront auf, die jeglichen Aufenthalt im Freien nicht mehr zuließ. Dennoch hatten wir einen lustigen Abschlussabend. Zusammen mit unseren Klassenleiterinnen organisierten wir spontan ein kleines Kulturprogramm, bei dem es viel zu lachen gab. Gut erholt , voll gestopft mit neuen Eindrücken, schönen Erinnerungen, aber auch mit neuem Wissen traten wir am Freitag die Heimreise an.

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